Einzelheiten
Anschrift:
Calwer Eck Bräu Stuttgart
Calwer Straße 31
70173 Stuttgart

Telefon:
0711/2224944-0

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 11.00 bis 24.00 Uhr Freitag 11.00 bis 1.00 Uhr Samstag 10.00 bis 1.00 Uhr Sonntag 10.00 bis 24.00 Uhr Feiertag 17.00 bis 24.00 Uhr

Preise:
keine Angabe

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    Calwer Eck Bräu | Restaurant in Stuttgart
    Als am 24. April 1987 die 1. Stuttgarter Lokalbrauerei eröffnete,
    hatte der damalige Gründer, Klaus Schöning, eine ganz bestimmte Idee.
    Er hatte sich viele Gedanken gemacht und lange daran gearbeitet.

    Der Ansatz lag darin, daß in den meisten Stuttgarter Lokalen
    eine recht einseitige Gästestruktur zu finden war.
    Also war das Ziel, ein Lokal zu etablieren, das sich auf keine bestimmte
    Zielgruppe spezialisiert, sondern für jeden Gast,
    jedes Alter und jede Stimmungslage das richtige Ambiente bietet
    und damit ein buntgemischtes Publikum anzieht. Zu einer Zeit,
    in der man sich im allgemeinen mit „zielgruppenorientiertem Denken“
    und „spezifischen Konzepten“ brüstete, ein ungewöhnlicher Gedanke.



    Aber der Erfolg sollte ihm recht geben. Heute, mit ihrem mehr als
    20jährigen Bestehen darf sich die 1.Stuttgarter Lokalbrauerei
    - inzwischen fast besser bekannt als das „Calwer-Eck“ -
    mit Recht als Klassiker und „gastronomischer Dauerbrenner“ bezeichnen.
    Denn nach wie vor ist 7 Tage die Woche durchgehend geöffnet
    und 7 Tage reger Betrieb, an vielen Tagen buchstäblich "full house",
    man findet kaum einen Platz. Und das, ohne jemals einen Umbau,
    eine Namens- oder Konzeptänderung vorzunehmen - bis heute
    ein einmaliges Phänomen in der Gastronomieszene.


    Und natürlich fragt man sich: Warum? Was steht dahinter?
    Es lässt sich sicherlich nicht mit einem Wort erklären,
    sondern beruht auf einem gekonnten Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
    Zum einen die lockere Atmosphäre, hervorgerufen durch die
    perfekte Raumaufteilung von Bar, Stehtischen, lebhafteren und ruhigeren
    Sitzplätzen und natürlich dem großen Speisenbuffet,
    an dem ein Teil der Gerichte unter den Augen der Gäste zubereitet wird.
    Und all das in einer sehr eigenen, aber auch edlen Einrichtung,
    die aus einer Mischung aus Jugendstil und rustikalem Holz
    perfekt arrangiert ist. Und gerade weil seit der Eröffnung nichts verändert
    oder umgebaut wurde, macht die heutige Patina das Lokal noch viel schöner
    und trägt zur besonderen Atmosphäre bei.
    Die Lage im 1. Stock - für viele Gastronomen ein Hindernis -
    hat sich dabei noch niemals negativ ausgewirkt.


    Bei schönem Wetter kann man es sich auch auf der Terrasse in der
    Fußgängerzone direkt vor dem Haus gut gehen lassen
    und das Treiben in der Stadt beobachten.

    Man könnte das "Calwer-Eck" also beschreiben als
    "gemütliches aber ganz besonderes Bierlokal mit einem soliden Grundkonzept
    und einer soliden gastronomischen Leistung".
    So einfach . . . ?

    Na ja, immerhin handelt es sich nicht einfach um ein "Lokal",
    sondern vor allem um eine Hausbrauerei, und zwar Stuttgarts erste.
    Zur Zeit ihrer Gründung gab es davon gerade mal eine handvoll
    in ganz Deutschland. Die Brauanlage wurde von seiner Königlichen Hoheit
    Luitpold von Bayern - seines Zeichens Prinz und Bierbrauer -
    in Ungarn gebaut und persönlich in Stuttgart eingesetzt.
    Damit wird seitdem unverändert nach eigenem Rezept das "Calwer-Eck-Bräu"
    gebraut, ein untergäriges, kellerfrisches, naturtrübes Bier.
    Es unterliegt dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 - auch heute noch -
    aber dennoch ist es anders als die meisten Biere, denn es ist weder filtriert
    noch pasteurisiert, da es ja direkt aus der Produktion
    frisch auf den Tisch kommt und eine derartige Haltbarmachung
    deshalb nicht nötig ist.

    Damit ist das Calwer-Eck-Bräu eine vollwertige, unfiltrierte Bierspezialität,
    in der alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Hefe, Eiweiß, Fermente, Vitamine
    und natürliche Aromen noch enthalten sind. Umso wertvoller
    in der heutigen Zeit der manipulierten und konservierten Lebensmittel.
    Außerdem enthält das Calwer-Eck-Bräu wenig sogenannte Bittereinheiten,
    ist dadurch süffig und angenehm und wird deshalb auch gerne
    von den weiblichen Gästen getrunken.

    Ausgeschenkt wird übrigens nur im 0,2- und 0,3 l-Glas,
    dadurch hat der Gast immer ein frisches Bier vor sich.
    Wer bei diesen vergleichsweise kleinen Gläsern Nachschubsorgen hat,
    kann beruhigt sein: Im "Calwer-Eck" wird dem Gast so lange
    automatisch immer ein frisches Bier gebracht, bis er den
    Bierdeckel auf das Glas legt und damit signalisiert: "Genug für heute..."
    Wer dem nicht traut und lieber selbst mit Hand anlegen möchte,
    bestellt einfach einen "Pitcher" - ein frisch gezapfter 1,5-Liter-Krug
    zum selbst einschenken!

    Außer dem naturtrüben, untergärigen Calwer-Eck-Bräu
    wird zu verschiedenen Anlässen ein Saisonbier gebraut, wie z.B.
    Volksfestbier, Maibock, Sommerbier, Weihnachtsbier und Schwarzbier.
    Aber egal welche Sorte, immer gilt das Motto: Qualität statt Quantität.
    So wird fast ausschließlich für den Eigenbedarf gebraut,
    nur eine handvoll Spezialitäten-Lokale im Stuttgarter Raum
    werden auf deren Anfrage auch beliefert.

    Für außer Haus - sollten Sie daheim eine Party feiern wollen -
    werden 5 Liter-Partyfässchen mit integriertem Zapfhahn
    und - gegen Vorbestellung - 10, 15, 20, 30 und 50 Liter-Fässer
    zum Mitnehmen abgefüllt.
    Ein besonders schönes Souvenir oder Geschenk sind die nostalgischen Biersiphons, in Füllmengen von 1 oder 2 Litern.
    Außerdem gibt's - ebenfalls zum Mitnehmen und in kleinen Mengen
    für den Handel - eine weitere Spezialität, das Kellerpils,
    das in 0,5 Liter-Bügelflaschen abgefüllt und in 6er-Holzkisten verpackt wird.
    Diese Produktion findet in einer kleinen Brauerei in Bräunlingen statt,
    nach Original-Rezepten des Calwer-Ecks.

    Rechnet man die gesamte Produktionsmenge seit Gründung
    der 1.Stuttgarter Lokalbrauerei auf die Stuttgarter Bevölkerung um,
    hat innerhalb all dieser Jahre jeder Stuttgarter schon weit über zehn Gläser
    Calwer-Eck-Bräu getrunken - zum Wohl!

    Wer neugierig ist und gerne selbst sehen möchte,
    wie das Calwer-Eck-Bräu entsteht, kann tagsüber dem Braumeister
    bei der Arbeit zuschauen - die Brauerei ist lediglich durch eine Glaswand
    vom Lokal getrennt - und nach Voranmeldung auch eine Brauereiführung
    mitmachen und sich selbst der Zutaten und des Brauvorgangs vergewissern,
    der ausschließlich im Haus stattfindet.
    Ein Bier, das einen derart kurzen Weg zum Gast hat,
    braucht zum Glück keine groß angelegten werblichen Stimmungsbilder,
    um dem Verbraucher seine Frische nahe zu bringen!

    Zum Bier wird im Calwer-Eck übrigens auch die passende Küche angeboten:
    zünftig und biertypisch. Als Spezialitäten gibt es hausgemachte Spätzle
    und Maultaschen in verschiedenen Variationen, schwäbischen Zwiebelrostbraten, frische Münchner Weißwürste aus dem Sud
    mit süßem Senf und Brezel und vor allem die Calwer-Eck-Pfanne
    mit vielen schwäbischen Spezialitäten, die ab zwei Personen
    in einer großen Pfanne für alle serviert wird, ganz nach dem Motto
    "von ällem und für jeden ebbes".


    Unter der Überschrift "traditionell & hausgemacht" gibt es
    von Montag bis Freitag ab 11.00 Uhr leckere Mittagsgerichte,
    zum günstigen Preis von € 6,50.

    Jeden Sonntag gibt's von 10 bis 15 Uhr ein rustikales "All you can eat"
    Brunch-Buffet für nur € 9,90 pro Person und jeder darf sich nehmen
    wovon und sooft er möchte.

    Ein Besuch im Calwer-Eck lohnt sich in Anbetracht
    des vielfältigen Angebots also immer!

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